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Optik, Exzellenz und autonome Pferdestärken: Staatsminister Hendrik Hoppenstedt besucht das PZH

Das Horsepower-Team stellt Dr. Hoppenstedt (rechts) und Professor Maier (links) seinen Rennwagen der gerade beendeten Saison vor. Foto: PZH

Bereits zum dritten Mal ist Dr. Hendrik Hoppenstedt, Mitglied des Bundestages, Ende September 2018 zu Gast im PZH und stellt dort fest, wie viel sich in ein paar Jahren wieder verändert hat. Nach einem Überblick über das PZH und aktuelle Forschungsthemen, die Professor Hans Jürgen Maier als Vorstandssprecher des PZH dem Gast erläutert, stehen auf dessen Wunsch zwei Themen besonders im Fokus:

Der gerade bewilligte Exzellenzclusters PhoenixD inklusive Vorläufer-Projekt PlanOS sowie die aktuellen Rennwagen des Formula Student Teams "Horsepower".

Exzellente Optik

Professor Bernhard Roth, Wissenschaftlicher Leiter des HOT - Hannoversches Zentrum für Optische Technologien - berichtet von den Ergebnissen des Sonderforschungsbereichs PlanOS: planare optronische Systeme sind dabei entstanden, große Sensorfolien auf Polymerbasis, die rein optisch arbeiten. Im neuen, ebenfalls "optischen" Exzellenzclusters PhoenixD werden im Produktionstechnischen Zentrum die wesentlichen Fertigungs-Aspekte erforscht und ins Gesamtprojekt eingebracht. Gemeinsames Ziel ist es, optische Präzisionsgeräte schnell und kostengünstig aus additiver Fertigung zu entwickeln. Wissenschaftler aus dem Maschinenbau, der Physik, der Elektrotechnik, Informatik und Chemie arbeiten gemeinsam an der Simulation, Fabrikation und Anwendung optischer Systeme; bislang werden optische Linsen aus Glas und das umgebende Gehäuse in mehreren Arbeitsschritten - oftmals in Handarbeit - hergestellt. Dr. Hoppenstedt zeigt sich beeindruckt von der hohen Anwendungsnähe, die trotz oder neben grundlegender Forschungsarbeit gerade in der Produktionstechnik bestens funktioniert.

Bachelor mit Rennwagenexpertise

Schließlich stellt eine kleine Abordnung des aktuellen Horsepower-Teams dem Politiker den Wettbewerb "Formula Student" und ihren jährlichen Ablauf von Konstruktion, Fertigung, Bau und Test des jeweils neuen Rennwagens und dem abschließenden Einsatz bei den Rennen an den bekannten Rennstrecken in ganz Europa vor. Besonderes Highlight: Horsepower startet mittlerweile nicht nur im Wettbewerb der Elektro-Rennwagen, sondern auch in der neuen Klasse "Driverless". Wie ihr autonomer Rennwagen "sieht" und reagiert, zeigen die Bachelor-Studenten in ihrer Powerpoint-Präsentation. Dann geht's runter ins Versuchsfeld des Institut für Werkstoffkunde, in die Box des Rennteams. Dort lässt sich das neue Monocoque, aus einem Stück gefertigt, in echt bewundern und anfassen. Einig sind sich hier alle - ob Student, Professor oder Politiker: Wer daran mitwirkt, einen solchen Rennwagen zu bauen, darf dafür sehr gern auch ein Jahr länger für sein Bachelorstudium brauchen...