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Interdisziplinär in die Zukunft

Die Steigerung von Flexibilität, Sicherheit und Effektivität in Prozessen der Fertigung, des Transports und der Handhabung sind die Hauptaufgaben des Instituts für Transport- und Automatisierungstechnik (ITA). Durch die fortlaufende Steigerung der Anforderungen an die Transport- und Automatisierungsprozesse wächst die Notwendigkeit von ganzheitlichen Lösungsansätzen, angefangen von Entscheidungsalgorithmen über den Aufbau von Schaltungen bis hin zu Anwendungen in der Intralogistik und Fertigung.

Die zentrale und zukunftsweisende Herausforderung, welcher sich am ITA in den drei Arbeitsgruppen Transporttechnik, Automatisierungstechnik und Optronik gestellt wird, ist die Frage nach der Integration von entscheidungsfähigen Einheiten in technische Systeme durch Netzwerke aus Sensoren, Aktoren und Steuerungen. Innerhalb dieser Aufgaben sind häufig maschinenbauliche, elektronische und informationstechnische Fragestellungen zu lösen, wobei der Übergang zwischen den Teildisziplinen fließend ist. Das ITA stellt somit eine Schnittstelle zwischen diesen Fachrichtungen dar.

Arbeitsgruppen am ITA

Optronik

Optronik stellt heute das Schlüsselelement der Integration von mikroelektronischen und optischen Komponenten in mechanische Bauteile dar. Die entsprechende Arbeitsgruppe am ITA beschäftigt sich dabei maßgeblich mit der Herstellung und Integration von optischen Kommunikations-, Sensor- und Energieversorgungsstrukturen.

Automatisierungstechnik

Im Arbeitsbereich der Automatisierungstechnik steht vor allem der Aspekt der Effizienzsteigerung von Maschinen, Anlagen und Prozessen im Vordergrund. Durch eine steigende Produktvielfalt sind verstärkt individuelle Systemlösungen gefragt. Die anwendungsbezogene Auslegung, prototypische Umsetzung und Integration von Sensortechnologien ist ebenso ein Schwerpunkt des ITA, wie die Entwicklung innovativer Algorithmen zur Steuerung und Messdatenanalyse.

Transporttechnik

Die Arbeitsgruppe Transporttechnik ist in den verschiedensten Gebieten des inner- und außerbetrieblichen Materialtransportes tätig. Ein besonderes Augenmerk liegt hierbei insbesondere auf der Gurtfördertechnik sowie ihrer Optimierung und den Aspekten der steigenden Anforderungen hinsichtlich längeren Transportstrecken und steigender Flexibilität.

Bereichsübergreifende Forschungsfelder

Einstein-Elevator
Additiv hergestelltes Planetengetriebe (SLM)

Zusätzlich zu den drei Arbeitsgruppen Transporttechnik, Automatisierungstechnik und Optronik wird übergreifend am ITA in Kooperation mit dem Institut für integrierte Produktion Hannover (IPH) und dem Laser Zentrum Hannover (LZH) die Erforschung von additiver Fertigung im Rahmen einer Neugründung von „Niedersachsen ADDITIV - Zentrum für Additive Fertigung“ vorangetrieben.

Darüber hinaus realisiert das ITA in Zusammenarbeit mit dem Centre for Quantum Engineering and Space-Time Research (QUEST) der Leibniz Universität Hannover einen weltweit einzigartigen Fallturm, den Einstein-Elevator. Dieser ermöglicht aufgrund der hohen Wiederholrate der Fallversuche bis zu 100 Experimente pro Tag. Zusätzlich können Anziehungskräfte, wie sie auf Mond oder Mars vorherrschen, simuliert werden. Forschungsziel ist es Produktionsverfahren unter Schwerlosigkeit zu untersuchen. Der Freifallsimulator gehört zum Hannover Institute of Technology (HITec), dem neuen Zentrum für Quantenphysik und Geodäsie.