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RETURN - Aufbau einer Kreislaufwirtschaft für Stahlseilfördergurte durch eine ressourcenreine Auftrennung

RETURN - Aufbau einer Kreislaufwirtschaft für Stahlseilfördergurte durch eine ressourcenreine Auftrennung

E-Mail:  ludger.overmeyer@ita.uni-hannover.de
Jahr:  2015
Datum:  04-10-16
Förderung:  DBU
Laufzeit:  07/2015 – 12/2016
Ist abgeschlossen:  ja

Das Forschungsvorhaben beinhaltet experimentelle Untersuchungen in Bezug auf die Rückgewinnung der Rohstoffe und deren Rückführung in die Gummiindustrie. Es sollen hiermit die Verschwendung von Rohstoffen sowie der CO2-Ausstoß infolge der Fördergurtverbrennung verhindert und eine sinnvolle Alternative der Fördergurtentsorgung geschaffen werden.

Das zu erforschende Verfahren zur Rückgewinnung der Fördergurtrohstoffe erfolgt unter Anwendung der Pyrolyse. Die ablegereifen Fördergurte werden hierfür vorab in sogenannte Fördergurt-Shreds zerkleinert. Bei der anschließend durchgeführten pyrolytischen Zersetzung erfolgt die thermo-chemische Spaltung der Fördergurt-Shreds in die einzelnen Rohstoffe. Die dabei gewonnenen Produkte, insbesondere in Form von Rußstoffen, werden entsprechend des Recycling-Gedankens in die Prozesskette der Fördergurtherstellung zurückgeführt. Die mit Hilfe der zurückgewonnenen Ruße hergestellten Fördergurte sind in Hinblick auf ihre Eigenschaften zu untersuchen und konventionell hergestellten Fördergurten gegenüberzustellen.