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Aus der Forschung: 3D-Druck von Leiterbahnen direkt auf der Bauteiloberfläche

Aus der Forschung: 3D-Druck von Leiterbahnen direkt auf der Bauteiloberfläche

© ITA/Stelling
Hörgerätebauteil mit gesinterten Leiterbahnen

Das ITA entwickelt einen 3D-Druck-Prozess, um Leiterbahnen direkt auf Bauteiloberflächen zu erzeugen. Dieser Prozess lässt sich auf verschiedenste Substratmaterialien und Bauteilarten übertragen und soll schneller und umweltfreundlicher sein als etablierte Verfahren.

Einen neuen Produktionsprozess zur Erzeugung von 3D-Leiterbahnen auf räumlichen Schaltungsträgern entwickelt das ITA im Forschungsprojekt „3D-CopperPrint“. Dabei werden die Schaltungsträger mit einer kupferhaltigen Schicht lackiert, anschließend werden die Leiterbahnen lasergesintert.

Im Gegensatz zur etablierten MID-Technologie werden keine chemischen Metallabscheidungen verwendet, die eine hohe Belastung für die Umwelt darstellen. Zudem sind weniger Prozessschritte notwendig und der Prozess ist nicht auf spezielle Substratmaterialien limitiert.

Eine besonders innovative Anwendung findet der Prozess in der Erweiterung der Additiven Fertigung. Mittels 3D-Druck lassen sich elektrische Funktionselemente direkt auf der Bauteiloberfläche erzeugen. Das bietet insbesondere für die Kleinserienfertigung großes Potential. Denkbar ist etwa eine Anwendung im medizinischen Bereich, zum Beispiel für individualisierte Hörgeräte - wie im Bild dargestellt - oder Hüftimplantate mit elektronischen Funktionen.

Den ausführlichen Bericht lesen Sie hier  auf unserem Portal "Produktionstechnik Hannover informiert" - PHI.