ForschungAktuelle Projekte
Aktivität von Kometen unter partieller Schwerkraft

Aktivität von Kometen unter partieller Schwerkraft

Leitung:  M. Sc. Emre Tahtali
E-Mail:  emre.tahtali@ita.uni-hannover.de
Jahr:  2022
Förderung:  Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR)
Laufzeit:  01.08.2022 bis 31.07.2025

Mit dem zunehmenden Fokus auf die Erkundung des Weltalls rückt auch die genauere Untersuchung der Aktivitäten von kleinen Himmelskörpern wie Kometen und Asteroiden in den Vordergrund. Mit der Erforschung dieser gehen nicht nur wirtschaftlichen und sicherheitstechnischen Aspekte einher, sondern auch der Kenntnisgewinn über die Aktivitäten auf der Kometenoberfläche.  In diesem Zusammenhang soll der Einstein-Elevator genutzt werden, um Kenntnisse über den Masseverlust auf der Oberfläche von Kometen abhängig vom Druck und der Temperatur mittels der dafür hergestellten Proben gewinnen zu können. Neben der bestehenden Plattform des Einstein-Elevators ist eine weitere angetriebene Plattform mit einer Vakuumkammer nötig, um zum einen die komentenartige Schwerebedingungen (« 0,1 g) und zum anderen das benötigte Hochvakuum sicherstellen zu können. Mit dem beabsichtigten Kenntnisgewinn über den Masseverlust von Kometen soll als weiteres Forschungsziel die technische Erweiterung des Einstein-Elevators und damit verbunden die Umsetzung kleinster Gravitationen für weitere Forschungsmöglichkeiten, wie beispielsweise im Bereich des "Asteroiden-Minings", angestrebt werden. Die Bearbeitung des Projekts erfolgt durch das Institut für Transport- und Automatisierungstechnik (ITA) der Leibniz Universität Hannover und durch das Institut für Geophysik und Extraterrestrische Physik  (IGEP) der technischen Universität Braunschweig.

 

Weitere Informationen
Projekttitel: Aktivität von Kometen unter partieller Schwerkraft
Kürzel AKUS

weitere beteiligte Institute/Partner

Institut für Geophysik und extraterrestrische Physik (IGeP)
der Technischen Universität Braunschweig

Projektleiter/-in

Prof. Dr.-Ing. Ludger Overmeyer

weitere beteiligte Forscher/-innen Dr.-Ing. Christoph Lotz